Foto: Pröpstin Spengler (nur teilweise abgebildet.)

„Wir müssen größer denken!“ So lassen sich die Entwicklungen in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland wohl recht gut zusammenfassen. Immer größere Kirchenkreise. Größere Verantwortungsbereiche für Pfarrer*innen.
Und deshalb wird es wohl auch nicht verwundern, dass es auf die Frage, warum die Landessynodalen für Friederike Spengler als Regionalbischöfin gestimmt hätten, nur eine Antwort geben kann. „Weil sie einfach die größte ist!“
„Wir freuen uns über das Ergebnis der Wahl“, so ein Vertreter des Propstsprengels. „Sie wird als Leiter des Sprengels einen guten Dienst tun.“ Ob der Synodale hierbei auf die Leitungsfähigkeiten Frau Spenglers angespielt und lediglich versäumt hat, die feminine Form zu verwenden, oder ob dies ein Kommentar zu ihrer Körpergröße von 186 cm ist und in der Sakristei nur einfach mal wieder die Glühbirne gewechselt werden muss, ist der Redaktion jedoch nicht bekannt.
Aus verlässlichen Quellen wurden wir allerdings darüber informiert, dass ein Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde bereits geprüft wird.

Als seriöses Nachrichtenportal möchten wir an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass zum Teil auch mit Sorge auf diese Entwicklung geschaut wird. So sprach das Personaldezernat in seinem Personalbericht bereits eine Wachstumswarnung in der Personalentwicklung aus. Ein unbegrenztes Wachstum könnte bei zukünftigen Kandidat*innen vermehrt zum Einsatz von Wachstumshormonen führen.

Wir werden diese Entwicklung mit großem Interesse weiterverfolgen und, wie Sie es von uns gewohnt sind, in aller Ausführlichkeit davon berichten.
Bis dahin: Bleiben Sie fromm!

Ihre Synodenredaktion

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