Theologen der Universität Jena haben in intensiver Forschung herausgefunden, dass das Reformationsjubiläum bereits 2016 stattfinden muss. Laut Angaben der Vorsitzenden der Forschungsgruppe, wurden in der Berechnung die ständigen Wechsel von Sommer- und Winterzeit, sowie die Regelung der Schaltjahre nicht bedacht.
Die Organisatoren des Jubiläums, welches für 2017 geplant war, und die Evangelische Kirche in Mittelerde sind erschüttert. Die großen und preisintensiven Veranstaltungen – es handelt sich hier um einen Deutschen Evangelischen Kirchentag und fünf Kirchentage auf dem Weg – sind zwar bereits bis ins kleinste Detail geplant, doch eine Terminverlegung in das Jahr 2016 ist nicht möglich. Im bevorstehenden Sommer werden kaum Entscheidungen gefällt und Hotelbuchungen für 2016 sind nicht möglich, da die Hotels 2016 geschlossen haben. Sie wollten sich intensiv auf 2017 vorbereiten . Deswegen überlegen die Landeskwirchen gemeinsam mit der EKD, das Jubiläum einfach ausfallen zu lassen, die Kirchentage zu streichen und lediglich am 31.Oktober 2016 eine kleine regionale Veranstaltung in Wittenberg zu organisieren.
„Wir bedauern zu tiefst“, so Professor Udo Bäcker, stellvertretender Vize-Leiter der jenenser Forschungsgruppe, „dass uns dieser grundlegende Fehler in 500 Jahren Forschung unterlaufen ist. All die Millionen, die dadurch in den Sand gesetzt wurden. Man hätte Sie gut auch in 2016 investieren können, aber nun ist es zu spät. Innerhalb eines Jahres bekommen wir ein solches Event nicht mehr auf die Beine gestellt. Aber in einem falschen Jahr das große Jubiläum zu feiern kommt für uns, aus theologischer Sicht, keinesfalls in Frage.“
Die Redaktion wird sie über weitere Entscheidungen informieren und würde sich über Ihre Meinung, liebe Leserinnen und Leser, freuen. Was sagen Sie zur Absage des Jubiläums? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und nicht vergessen: Bleiben Sie fromm!

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