Eisenach. Nachdem am vergangenen Samstag mit einem gewaltigen Festakt und unter Aufgebot sämtlicher mitteldeutscher Prominenz das Lutherhaus zu Eisenach eröffnet wurde, wir berichteten, stellt sich nun skandalöser Weise heraus, dass das falsche Gebäude zum Lutherhaus erklärt wurde. Neuste Forschungen der Martin-Luther-Akademie Sondersburg-Ratzehausen e.V. ergaben, dass Martin Luther, DER Reformator schlechthin, der durch einen Anschlag im Jahre 1517 in Wittenberg als religiöser Fanatiker bekannt wurde (wir berichteten auch schon damals #LIVE darüber), wohnte während seines bis heute legendären Eisenachurlaubs mit Meerblick eigentlich im Nachbarhaus. Prof. Dr. Mult. Dr. h.c. Marvin Butter von der Akademie erklärt, erschüttert von der Feststellung dieses Resultates, nachdem Millionen an Steuergeldern in den Festakt der Wiedereröffnung investiert wurden, zögerlich: „Uns überraschte die Tatsache ebenso wie Sie: Die Wissenschaft steht vor einem Rätsel. Aber ein Paket, dass für den Reformator im Jahre 1499 bei der deutschen Post AG abgegeben wurde, wurde heute zugestellt. Es war eindeutig an Dr. Martinius Lutherus adressiert. Und dieser wohnte, gemäß dieses historischen Belegs im Haus neben dem am Wochenende wiedereröffneten Lutherhaus.“ Laut Prof Dr. Mult. Dr. h.c. Marvin Butter handele es sich somit anstelle des restaurierten Museums auf dem Lutherplatz 8 um das Nachbarhaus. Das eigentliche Gebäude sei die Hausnummer 9 auf selbigen Platz. Wie man mit diesem Versehen umgehe, müsse nun final geklärt werden. Eine Kommission, die sich einzig mit dieser Fragestellung beschäftige, wurde unter dem Vorsitz der Landesbischöfin Junkermann einberufen. Diese bestätigte jedoch schon heute, dass das Gebäude „Lutherplatz 9“ wohl das historisch-korrekte Bauwerk sei, in dem Luther zwischen 1498 und 1503 residierte.

Bleiben Sie dran und erfahren Sie exklusiv und nur bei uns, wie es um die Zukunft des Lutherhauses bestellt ist. Und nicht vergessen: Bleiben Sie fromm.

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